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Wintersemester 2004/2005
Grundlagen der Verformung metallischer Werkstoffe: Welche
mikroskopischen Mechanismen bestimmen die Festigkeit?
Institut für
Werkstoffwissenschaften
Lehrstuhl
für Allgemeine Werkstoffeigenschaften
Universität
Erlangen-Nürnberg
Martensstr.
5
91058
Erlangen
http://www.gmp.ww.uni-erlangen.de/people.php?id=34
Die an
metallische Werkstoffe gestellten werkstoffkundlichen
Anforderungen hinsichtlich der Fertigung von Bauteilen und deren Verhalten
unter Betriebsbeanspruchung sind vielfältig. Dabei spielt die Festigkeit in
Verbindung mit der Verformbarkeit (Duktilität) eine herausragende Rolle. Durch
eine eingehende Betrachtung der grundlegenden mikroskopischen Mechanismen der
Verformung (bei verschiedenen Temperaturen) lassen sich sowohl die Festigkeit
und geeignete Maßnahmen zur Steigerung derselben sowie auch die Duktilität
metallischer Werkstoffe oder aber auch die unter bestimmten Bedingungen
auftretende sogenannte Superplastizität verstehen. Alle genannten Eigenschaften
beruhen darauf, dass reale metallische Werkstoffe in
der Regel kristallin aufgebaut sind, aber Baufehler (wie z. B: Leerstellen und
Versetzungen) enthalten, die das mechanische Verhalten maßgeblich beeinflussen.
Aus diesen Betrachtungen ergeben sich, je nachdem ob gute Festigkeit bei tiefer
oder hoher Temperatur gewünscht wird, unterschiedliche mikrostrukturelle
Ansätze zur Steigerung der Festigkeit.
Diese
Betrachtungen werden unter anderem anhand folgender Beispielen erläutert:
Stand: 5. November 2004
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