Vortrag am 11. Dezember 2003 im Collegium Alexandrinum


 

Pfefferkuchen, Mandelkern mögen alle Leute gern.

Über unsere Weihnachtsgewürze.

 

 

Prof. Dr. Karl Knobloch

 

Institut für Botanik und Pharmazeutische Biologie

Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie

Universität Erlangen-Nürnberg 

Staudtstraße 5

91058 Erlangen

 

Gewürze und ihre Aromastoffe werden heute wie in früheren Zeiten in allen menschlichen Kulturkreisen vielfältig genutzt. Viele Pflanzenarten produzieren sie als „Ätherische Öle“, „Senföle“ und als „Scharfstoffe“.

Ihre richtige Anwendung machte sie zu angesehenen Hilfsstoffen des Menschen für seine Nahrung, zur Körperpflege und zur Behandlung von Unwohlsein und Krankheit.

Ihre Vielfalt im Pflanzenreich ist kaum überschaubar. Aromen aus heimischen Gärten, aber auch aus fernen Ländern – zumal aus den Tropen – haben für uns etwas oft Nicht-Alltägliches, vermeintlich Seltenes und Wertvolles.

Unter ihnen sind geschätzte, angenehm duftende, kräftig schmeckende und in richtiger Konzentration auch vielfältig wirksame Stoffe.

Zu Weihnachtszeit, an den dunkleren und kälteren Tagen, sind sie uns besonders willkommen -  im Lebkuchen und Stollen, in Plätzchen, als Süssigkeiten, in Nüssen und kandierten Früchten, im Glühwein und auch in der Aromalampe. Nicht nur angenehm sind sie uns in Duft und Geschmack, sie sind für uns auch wertvoll als biochemisch aktive, als physiologisch wirksame Naturstoffe.

 

 

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