Vortrag am 22. Januar 2004 im Collegium Alexandrinum
Die Jerusalem-Frage - Knackpunkt des Nahostkonfliktes
Prof. Dr. Horst Kopp
Institut für Geographie
Universität
Erlangen-Nürnberg
Kochstraße 4
91054
Erlangen
Kaum ein Ort der Welt ist
emotional so aufgeladen wie Jerusalem. Für drei monotheistische Weltreligionen
stellt Jerusalem ein wichtiges Zentrum gelebten Glaubens dar, was in der
Geschichte immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen geführt hat. Zeitweise
gab es allerdings auch Phasen eines friedlichen, toleranten Zusammenlebens. Im
Nahostkonflikt, der seit über 100 Jahren die Entwicklung im gesamten Nahen
Osten überschattet, nimmt die Jerusalem-Frage eine zentrale Rolle ein, da sich
hierbei in besonderer Weise scheinbar unversöhnliche und unvereinbare
Standpunkte gegenüberstehen. Weniger bekannt ist, dass
von Vertretern beider Seiten immer wieder kreative Ansätze entwickelt werden,
das Problem zu lösen. Der Vortrag geht auch der Frage nach, warum die auf
Ausgleich bedachten Stimmen offensichtlich so wenig
Chancen haben sich durchzusetzen.
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im Wintersemester 2003/2004
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