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Collegium Alexandrinum

der Universität Erlangen-Nürnberg

- Wissenschaft für die Öffentlichkeit -

 

 

 

Das Collegium Alexandrinum informiert die Öf­fentlich­keit innerhalb und außerhalb der Universität durch Veranstaltungen mit Be­richten aus For­schung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Uni­versität Er­lan­gen - Nürnberg.

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Seite des Collegium Alexandrinum für Veranstaltungsankündigungen und Informationen in Facebook: http://www.facebook.com/Collegium.Alexandrinum.FAU

 

Veranstaltungen im Sommersemester 2015

 

Themen der Vorträge:

- „Licht – Leben – Kultur“

- „Sammlungen der Universität“

 

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Faltblatt mit dem Programm des Sommersemesters 2015 (pdf-Datei)

 

 

Vorträge des Collegium Alexandrinum

 

Die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum soll Angehörigen der Uni­versität sowie der Öffentlich­keit aus der Region ex­emplarische Einblicke in die Ar­beit von In­stituten, Kliniken und For­schungszent­ren der Universität ge­ben. Die Berücksichtigung fachübergreifender Frage­stel­lungen soll zu offener Diskussion und Mei­nungsbil­dung beitragen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Colle­gium Alexandrinum steht allen Inter­essenten offen und ist unentgeltlich. Zu allen Veranstaltungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vorträge im Sommersemester 2015

Ort: Aula im Schloss, Erlangen, Schlossplatz 4,

Zeit: donnerstags, 20.15 Uhr

„Licht – Leben – Kultur“

Donnerstag,

28. Mai 2015

Fluoreszierende Proteine bringen Licht ins Dunkel der Zellen

PD Dr. Ruth Stadler, Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie

Vor gut 50 Jahren wurden in der Qualle Aequorea victoria ein fluoreszierendes Protein entdeckt, das in den darauffolgenden Jahren analysiert und für verschiedenste wissenschaftliche Zwecke modifiziert wurde. Heute sind fluoreszierende Proteine als Werkzeug der modernen Zellbiologie nicht mehr weg zu denken. Ihr vielfältiger Einsatz hat die Forschung revolutioniert und 2008 zu einem Nobelpreis geführt. Der Vortrag handelt von der Entdeckung und der Weiterentwicklung dieser faszinierenden Proteine. Am Beispiel der kleinen Modellpflanze Arabidopsis thaliana wird aufgezeigt, wie fluoreszierende Proteine am Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie der FAU eingesetzt werden, um verschiedenste Transportvorgänge in einzelnen Zellen und im ganzen Organismus zu beleuchten.

Donnerstag,

11. Juni 2015

Licht und Orientierung: Vom Photo-Rezeptor zum Auge

Prof. Dr. Andreas Feigenspan, Professur für Neurobiologie, Lehrstuhl für Tierphysiologie

Zunehmend anspruchsvollere visuelle Aufgaben sind die treibende Kraft für die Evolution des Sehsinnes –von lichtempfindlichen Molekülen bis hin zu den komplexen Augentypen der Insekten und Wirbeltiere. Vier fundamentale evolutive Neuerungen führen von der einfachen Wahrnehmung von Hell und Dunkel zu hochauflösendem Farbensehen: lichtempfindliche Moleküle, abschirmende Pigmente, Stapelung von Membranen und fokussierende Optiken. Auf jeder Stufe der Komplexität sind die Sehsysteme für bestimmte Aufgaben optimiert, und indem sie Organismen eine perfekte Anpassung visuellen Verhaltens ermöglichen, leisten sie einen entscheidenden Beitrag zu ihrem evolutiven Erfolg.

Donnerstag,

25. Juni 2015

Die Welt in Farbe als Herausforderung an die Philosophie

Dr. Rudolf Kötter, Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommuni­kation (ZIEW)

Der Satz „Die Rose ist rot“ gilt schon immer als Muster für eine elementare  empirische Aussage, über deren Gültigkeit man sich durch schlichten Augenschein überzeugen kann. Bei näherer Betrachtung verfliegt allerdings dieser Eindruck der Klarheit und Einfachheit: Ist die Farbe eigentlich eine Eigenschaft eines Gegenstandes  oder nicht eher eine Eigenschaft des einfallenden Lichts? Oder ergibt sich der Farbeindruck erst als Folge einer Interaktion von Licht und Gegenstand?  Oder hat die Farbe unmittelbar gar nichts mit der Beschaffenheit der Welt zu tun, sondern entsteht erst und ausschließlich in unserem Kopf? Wenn wir im Vortrag einigen dieser Fragen nachgehen, stoßen wir  in wichtige Bereiche der philosophischen Erkenntnistheorie vor und werden dabei die Erfahrung machen, dass Theorie keineswegs immer grau und dröge sein muss, sondern auch bunt und spannend sein kann.

Donnerstag,

2. Juli 2015

Licht und Psyche

PD Dr. med. Richard Mahlberg, Lehrstuhl für Psychogerontologie

Seit Beginn der Evolution musste sich alles Leben mit dem Tag-Nacht-Rhythmus auseinandersetzen. Durch die Drehung der Erde um ihre Achse ändern sich jeden Tag zweimal die Licht- und Wärmebedingungen in erheblicher Weise. Das zirkadianen System stellt bei Pflanzen, Tieren und auch beim Menschen die Kommunikation zwischen dem Tag-Nacht-Rhythmus der Außenwelt und denjenigen Regelzentren innerhalb der Organismen her, die für eine Steuerung der unterschiedlichen Programme tags und nachts verantwortlich sind. Künstliche Lichtquellen und gesellschaftliche Veränderungen (zum Beispiel Schichtarbeit) führen dazu, dass sich die Menschen in den Industrienationen teilweise von den natürlichen Rhythmen abwenden. Dies ist mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Auch für das psychische Wohlbefinden ist die Beachtung des Tag-Nacht-Rhythmus unverzichtbar.

Donnerstag,

9. Juli 2015

Die Behandlung des Lichts in der Malerei

Prof. Dr. Dickel, Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Der Vortrag erläutert an ausgewählten Beispielen der älteren und jüngeren Kunstgeschichte die zentrale Bedeutung des Lichts – im Leben wie in der Kunst.

Donnerstag,

16. Juli 2015

Lichtreflexe der Literatur“ts in der Malerei“gen werden hier demnächst veröffentlicht.

Prof. Dr. Cornelia Ortlieb, Lehrstuhl für Komparatistik

An ausgewählten Beispielen führt Prof. Ortlieb vor, wie literarische Texte allein mit den Mitteln von Sprache und Schrift Licht-Effekte erzeugen können, mehr noch: wie Literatur eigene Licht-Welten erschafft.

„Sammlungen der Universität“

Donnerstag,

23. Juli

Die Informatik-Sammlung Erlangen (ISER). Ein Überblick über die Rechnergeschichte

Guido Nockemann, M.A., Wiss. Sammlungsleiter

Der Vortrag stellt kurz die ISER vor, Ihre Ziele und ihre Aufgaben und führt dann anhand von Beispielobjekten aus der Sammlung durch die Entwicklung der Rechnergeschichte. Von den Anfängen mit einfachen Rechenhilfsmitteln über die ersten mechanischen Rechner zu den ersten elektronischen Rechenanlagen bis hin zu den Superrechnern der heutigen Zeit.

 

 

 

Führungen des Collegium Alexandrinum

 

 

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Neben dem Vortragsprogramm bietet das Collegium Alexandrinum in jedem Semester Führungen an, insbesondere durch die Sammlungen und Gärten der Universität.

Auch zu den Führungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Auf den Seiten der Universität ist eine Zusammenstellung der Universitätssammlungen zu finden. Verfügbar ist unter anderem auch ein Faltblatt zu den Sammlungen.

Die Martius-Pharmakognosie-Sammlung wird hier auf Seiten des Collegium Alexandrinum beschrieben.

 

Führungen im Sommersemester 2015

Samstags 10 Uh, 13 Uhr oder sonntags 15 Uhr (siehe jeweilige Führung)

Samstag

16. Mai 2015

10 Uhr

Botanischer Garten: Heimische Frühlingsflora und Bereicherung der Gärten durch Exoten

Treffpunkt: Botanischer Garten Erlangen, vor den Gewächshäusern

Führung: Dr. Peter Titze

Samstag

30. Mai 2015

10 Uhr

Ur- und frühgeschichtliche Sammlung

Erlangen, Kochstraße 4, Zugang auf der Westseite des Gebäudes (Richtung Bismarckstraße), Kellereingang

Führung: Prof. Dr. Doris Mischka

Samstag

6. Juni 2015

10 Uhr

Anatomische Sammlung

Anatomisches Institut, Erlangen, Krankenhausstraße 9

Führung: Prof. Dr. Winfried Neuhuber

Samstag

20. Juni 2015

10 Uhr

Arzneipflanzengarten

Treffpunkt: Eingang Botanischer Garten, Loschgestraße 3

Führung: Prof. Dr. Wolfgang Kreis

Samstag

27. Juni 2015

10 Uhr

Antikensammlung

Erlangen, Kochstraße 4, Eingang vom Parkplatz B an der Hindenburgstraße

Führung: Dr. Martin Boss

Sonntag

5. Juli 2015

15 Uhr

Röthelheim-Campus der Universität (ehemalige Artillerie-Kaserne)

Treffpunkt: Erlangen, Ludwig-Feuerbach-Platz neben Unicum

Führung: Bernhard Wieser, M.A.

Samstag

11. Juli 2015

10 Uhr

Aromagarten: Duftpflanzen in Medizin und Brauchtum

Erlangen, Palmsanlage

Führung: Dr. Peter Titze

Samstag

25. Juli 2015

11 Uhr

Informatik-Sammlung Erlangen

Treffpunkt: Eingang zum Rechenzentrum, Martensstraße1, Erlangen

Führung: Guido Nockemann, M.A. (Wiss. Sammlungsleiter)

 

 

 

Über das Collegium Alexandrinum der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Finanzierung

Das Collegium Alexandrinum ist zur Fortsetzung der Arbeit auf Spenden angewiesen.

Spenden werden deshalb dankend ent­gegengenommen.

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch aus­gestellt.

 

Konto: Kreis- und Stadtsparkasse Erlangen, Kontonummer: 60062992, BLZ: 763 500 00
IBAN: DE64 7635 0000 0060 0629 92, BIC: BYLADEM1ERH

 

 

Träger

Das Collegium Alexandrinum wird von einem Förderkreis (der Fördergemeinschaft des Collegium Alexandrinum e.V.) unter dem Ehrenvorsitz des Präsidenten der Universität getragen.

1. Vorsitzende der Förderergemeinschaft:

Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel (Geschichte der Medizin)

Dem Vorstand gehören ebenfalls an:

als Geschäftsführer Dr. Rudolf Kötter,

als Kassier Bernhard Wieser, M.A. und

Dr. Elisabeth Preuß (Bürgermeisterin der Stadt Erlangen)

 

Leiter der Veranstaltungen ist

Bernhard Wieser M.A.

 

 

Ziele und Geschichte

Das Collegium Alexandrinum wurde 1956 im Rahmen der Be­mühun­gen um eine zeitgemäße Form des „Stu­dium Generale“ gegründet.

 

Johann Adam Stupp:

Ein Rückblick auf 50 Jahre Collegium Ale­xandrinum (1956-2006)

 

 

Fernsehaufzeichnungen der Vorträge

Seit vielen Jahren wird ein Teil der Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet.

Zahlreiche Vorträge wurden bisher in der Sendereihe Alpha-Campus in BR-alpha des Bayerischen Rundfunks gesendet. Auch nach der Gründung von ARD-Alpha werden Vortragsaufzeichnungen vom Bayerischen Rundfunk übernommen und gesendet.

Nach der Ausstrahlung werden die Videodateien durch UNI-TV Erlangen im Internet zum Download zur Verfügung gestellt:

Video-Portal der Universität Erlangen-Nürnberg mit den neueren Aufzeichnungen

Ältere Vorlesungsaufzeichnungen durch UNI-TV (bis Mai 2011)

 

 

Archiv

Vorträge von Prof. Dr. Karl Knobloch seit 2003

 

 

 

Stand: 23.7.2015

Verantwortlich für dieses Internetangebot:

Bernhard Wieser, M.A. , Beethovenstraße 9, 91052 Erlangen, Telefon: 09131-993750, Mobil: 0163-4199898,Telefax: 09131-970319, E-Mail: kontakt@collegium-alexandrinum.de (siehe Impressum).