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Collegium Alexandrinum

der Universität Erlangen-Nürnberg

- Wissenschaft für die Öffentlichkeit -

 

 

 

Das Collegium Alexandrinum informiert die Öf­fentlich­keit innerhalb und außerhalb der Universität durch Veranstaltungen mit Be­richten aus For­schung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Uni­versität Er­lan­gen - Nürnberg.

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Veranstaltungen im Wintersemester 2016/2017

 

Themen der Vorträge: „Kultur und Natur im Wandel“

o    Auf dem Weg zum besseren Menschen. Chancen und Risiken des Neuro-Enhancement

o    Industrie 4.0 - Wirtschaft der Zukunft? Technische, ethische und ökonomische Herausforderungen

o    Weihnachtsvorlesung der Erlanger Physik

o    Bild, Sinnbild und Metapher

 

https://kreditkarten-banking.lbb.de/lbb/cos_lbb/img/lbb_amazon/pdflogo.gifFaltblatt mit dem Programm des Collegium Alexandrinum im Wintersemester 2016/2017

 

 

 

Vorträge des Collegium Alexandrinum

 

Die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum soll Angehörigen der Uni­versität sowie der Öffentlich­keit aus der Region ex­emplarische Einblicke in die Ar­beit von In­stituten, Kliniken und For­schungszent­ren der Universität ge­ben. Die Berücksichtigung fachübergreifender Frage­stel­lungen soll zu offener Diskussion und Mei­nungsbil­dung beitragen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Colle­gium Alexandrinum steht allen Inter­essenten offen und ist unentgeltlich. Zu allen Veranstaltungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vorträge im Wintersemester 2016/2017

Ort: Zentrum für Medizinische Physik und Technik (ZMPT), Hörsaal: 01.020, Henkestraße 91, 91052 Erlangen (am 12. Dezember: Hörsaal G (Physikum), Staudtstraße 5, 91058 Erlangen)

Zeit: jeweils donnerstags 20.15 Uhr (außer 12. Dezember)

„Auf dem Weg zum besseren Menschen. Chancen und Risiken des Neuro-Enhancement

Donnerstag,

20. Oktober 2016

Benignatoren und Maskone - Neuro-Enhancement in der Science Fiction

Dr. Bernd Flessner, Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation (ZIEW)

Kann der Mensch die kognitiven Herausforderungen des von ihm selbst initiierten, technischen Zeitalters erfüllen? Diese Frage versucht auch die Science Fiction zu beantworten und bietet ein Vielzahl von Lösungen an, die wir heute Neuro-Enhancement nennen. Schon Herbert George Wells wollte seine Helden schneller denken lassen, Irving Block nutzte außerirdische Technologie als Intelligenzverstärker, während Stanislaw Lem Psychopharmaka einsetzte. Der Vortrag stellte einige Konzepte der SF vor und versucht, Bezüge zur realen Entwicklung aufzuzeigen.

Donnerstag,

27. Oktober 2016

Besser geht´s nicht - oder doch? Neurone und Synapsen unter Dopingverdacht

Prof. Dr. Christian Alzheimer, Institut für Physiologie und Pathophysiologie

Lange bevor der Begriff Neuroenhancement ein Signet des anbrechenden Zeitalters der Selbstoptimierung wurde, gab es bereits Kaffee, Nikotin, Wein und dergleichen, um die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern bzw. zu regenerieren. Machen die neuen Smart Drugs unser Gehirn wirklich smarter, oder handelt es sich doch eher um kalten Kaffee in neuen Schläuchen? Der Vortrag unternimmt eine Reise zu den neuronalen Netzwerken und Synapsen, die für unsere kognitiven Fähigkeiten verantwortlich sind und als Angriffspunkte für pharmakologische Manipulationen dienen.

Donnerstag,

3. November 2016

Neuroenhancement bei Kindern und Jugendlichen

Prof. Dr. Gunther Moll, Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit in der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik

Was fällt einem Kinderpsychiater bei einer Vortragsreihe „Auf dem Weg zum besseren Menschen. Chancen und Risiken des Neuro-Enhancements“ ein? Zuerst ein großes Fragezeichen hinter der Frage „Neuro-Enhancement bei Kindern“, dann ADHS und Medikation, weiter Rhythmus, Leistungsdruck, Belohnungssysteme, glücklich sein, Entwicklung im größtmöglichen Umfang, Freiheit sowie – nicht zuletzt – ein politischer Umbruch.

Donnerstag,

10. November 2016

Kognitives Neuro-Enhancement als philosophisches Problem?

Dr. Jon Leefmann, Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation (ZIEW)

Unter kognitivem Neuro-Enhancement versteht man allgemein den Versuch, die geistige Leistungsfähigkeit auf ein Niveau anzuheben, das über dem einer gesunden Person liegt. Typischerweise geschieht dies mithilfe pharmakologischer Substanzen oder elektrischer Hirnstimulation. Die Angewandte Ethik stellt diese Praxis sowohl vor begriffliche als auch vor ethische Herausforderungen. Zum einen ist unklar, was genau kognitives Neuro-Enhancement von anderen Praktiken zur geistigen Leistungssteigerung unterscheidet, die normalerweise nicht eigens ethisch problematisiert werden. Zum anderen wirft das Phänomen Fragen bezüglich der Wünschbarkeit seiner Konsequenzen für individuelle Handlungsfähigkeit, persönliches Selbstverständnis, Arbeits- und Lebenspraxis und gesellschaftliches Zusammenleben auf. Der Vortrag gibt einen Überblick über einige der wichtigsten Fragen, Argumente und Positionen der ethischen Diskussion.

Donnerstag,

17. November 2016

Gehirndoping: Droht eine neue Dopingwelle im Sport?

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Fritz Sörgel (Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP), Heroldsberg), Prof. Dr. Hans Kudlich (Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie) und Hans Böller (Sportredakteur der Nürnberger Nachrichten). Diskussionsleitung: Dr. Rudolf Kötter

Bislang drehte sich die Dopingdiskussion vor allem um Mittel, die den Muskelaufbau fördern und die physische Energiebilanz verbessern. In letzter Zeit werden aber vermehrt Stimmen laut, die vor Mittel warnen, welche geeignet sind, die mentalen Leistungen und Einstellungen eines Sportlers zu beeinflussen. Verbesserte Konzentration, anhaltende Motivation, keine geistige Ermüdung trotz physischer Erschöpfung - das sind Merkmale, durch die das physische Potential optimal ausgeschöpft wird. In der Diskussion sollen die realen Einsatzchancen solcher Mittel diskutiert werden sowie die Frage, warum im Sport verboten sein soll, was im alltäglichen Leben längst toleriert wird.

„Industrie 4.0 - Wirtschaft der Zukunft? Technische, ethische und ökonomische Herausforderungen“

Donnerstag,

1. Dezember 2016

Industrie 4.0 - ingenieurswissenschaftliche Perspektiven

PD Dr. Hinnerk Hagenah, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT)

Donnerstag,

8. Dezember 2016

Industrie 4.0 - Industrie und Arbeit in der vernetzten Gesellschaft. Eine sozialethische Erkundung

Prof. Dr. Peter Dabrock, Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik)

Donnerstag,

15. Dezember 2016

Industrie 4.0 - aktuelle Herausforderungen und strategische Implikationen aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive

Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industrielles Management

Industrie 4.0 ist ein vieldiskutierter Begriff, dem sich die Wissenschaft bisher vor allem in technischer, jedoch deutlich weniger in wirtschaftlicher Hinsicht gewidmet hat. Um diese Lücke zu schließen, wird zu Beginn ein allgemeiner Überblick zu Industrie 4.0 aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht gegeben. Außerdem werden aktuelle Forschungsergebnisse von empirischen Untersuchungen präsentiert. Diese umfassen die Bedeutung von Industrie 4.0 für den Wirtschaftsstandort Deutschland, die Sicht mittelständischer Unternehmen auf Industrie 4.0 sowie die Entstehung neuer sowie die Veränderung etablierter Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0.

„Weihnachtsvorlesung der Erlanger Physik“

Montag,

12. Dezember 2016

Hörsaal G

Staudtstraße 5

Erlangen

„Der Stern von Bethlehem“

Dr. Karl-Remeis-Sternwarte Bamberg - Astronomisches Institut (Professuren für Astronomie und Astrophysik: Prof. Dr. Jörn Wilms und Prof. Dr. Ulrich Heber)

Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: Beginn: 20.15 Uhr

„Bild, Sinnbild und Metapher“

Donnerstag,

19. Januar 2017

Metapher in Rhetorik und Poetik

Prof. Dr. Dirk Niefanger, Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

Donnerstag,

26. Januar 2017

Bildhafte Sprache und Anschauung in der Physik

Helmut Fink, Dipl. Phys., Institut für Theoretische Physik

 

 

 

 

Führungen des Collegium Alexandrinum

 

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Schloß in Erlangen vom Schloßgarten aus gesehen

Neben dem Vortragsprogramm bietet das Collegium Alexandrinum in jedem Semester Führungen an, insbesondere durch die Sammlungen und Gärten der Universität.

Auch zu den Führungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Auf den Seiten der Universität ist eine Zusammenstellung der Universitätssammlungen zu finden. Verfügbar ist unter anderem auch ein Faltblatt zu den Sammlungen.

Die Martius-Pharmakognosie-Sammlung wird hier auf Seiten des Collegium Alexandrinum beschrieben.

 

Führungen im Wintersemester 2016/2017

Samstags 10 oder 11 Uhr oder sonntags 15 Uhr (siehe jeweilige Führung)

Samstag,

3. Dezember 2016

11 Uhr

Informatik-Sammlung

Treffpunkt: Gebäude Wolfgang-Händler-Hochhaus, Martenstraße 3, Erlangen

Führung: Guido Nockemann, M.A. (Sammlungsleiter)

Samstag,

10. Dezember 2016

10 Uhr

Botanischer Garten: Führung durch die Gewächshäuser

„Durch Mangrove, tropischen Regenwald und Wüste“

Treffpunkt: Botanischer Garten Erlangen, vor den Gewächshäusern

Führung: Dr. Peter Titze

Samstag,

14. Januar 2017

11 Uhr

Medizinische Sammlung

Erlangen, Hartmannstraße 14 (Kußmaul-Campus, ehemalige Hautklinik)

Führung: PD Dr. Fritz Dross

Samstag,

21. Januar 2017

10 Uhr

Antikensammlung

Erlangen, Kochstraße 4, Eingang vom Parkplatz B an der Hindenburgstraße

Führung: Dr. Martin Boss

Samstag,

28. Januar 2017

10 Uhr

Anatomische Sammlung

Anatomisches Institut, Erlangen, Krankenhausstraße 9

Führung: Prof. Dr. Winfried Neuhuber

Samstag,

4. Februar 2017

10 Uhr

Ur- und frühgeschichtliche Sammlung

Erlangen, Kochstraße 4, Zugang auf der Westseite des Gebäudes (Richtung Bismarckstraße), Kellereingang

Führung: Merlin Hattermann, B.A.

Sonntag,

12. Februar 2017

15 Uhr

Röthelheim-Campus der Universität (ehemalige Artillerie-Kaserne)

Treffpunkt: Erlangen, Ludwig-Feuerbach-Platz neben Unicum

Führung: Bernhard Wieser, M.A

 

Über das Collegium Alexandrinum der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Finanzierung

Das Collegium Alexandrinum ist zur Fortsetzung der Arbeit auf Spenden angewiesen.

Spenden werden deshalb dankend ent­gegengenommen.

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch aus­gestellt.

 

Konto: Kreis- und Stadtsparkasse Erlangen, Kontonummer: 60062992, BLZ: 763 500 00
IBAN: DE64 7635 0000 0060 0629 92, BIC: BYLADEM1ERH

 

 

Träger

Das Collegium Alexandrinum wird von einem Förderkreis (der Fördergemeinschaft des Collegium Alexandrinum e.V.) unter dem Ehrenvorsitz des Präsidenten der Universität getragen.

1. Vorsitzende der Förderergemeinschaft:

Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel (Geschichte der Medizin)

Dem Vorstand gehören ebenfalls an:

als Geschäftsführer Dr. Rudolf Kötter,

als Kassier Bernhard Wieser, M.A. und

Dr. Elisabeth Preuß (Bürgermeisterin der Stadt Erlangen)

 

Leiter der Veranstaltungen ist

Bernhard Wieser M.A.

 

 

Ziele und Geschichte

Das Collegium Alexandrinum wurde 1956 im Rahmen der Be­mühun­gen um eine zeitgemäße Form des „Stu­dium Generale“ gegründet.

 

Johann Adam Stupp:

Ein Rückblick auf 50 Jahre Collegium Ale­xandrinum (1956-2006)

 

 

Fernsehaufzeichnungen der Vorträge

Seit vielen Jahren wird ein Teil der Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet.

Zahlreiche Vorträge wurden bisher in der Sendereihe Alpha-Campus in BR-alpha des Bayerischen Rundfunks gesendet. Auch nach der Gründung von ARD-Alpha werden Vortragsaufzeichnungen vom Bayerischen Rundfunk übernommen und gesendet.

Nach der Ausstrahlung werden die Videodateien durch UNI-TV Erlangen im Internet zum Download zur Verfügung gestellt:

Video-Portal der Universität Erlangen-Nürnberg mit den neueren Aufzeichnungen

Ältere Vorlesungsaufzeichnungen durch UNI-TV (bis Mai 2011)

 

 

Archiv

Vorträge von Prof. Dr. Karl Knobloch seit 2003

 

 

 

Stand: 18.11. 2016

Verantwortlich für dieses Internetangebot:

Bernhard Wieser, M.A. , Beethovenstraße 9, 91052 Erlangen, Telefon: 09131-993750, Mobil: 0163-4199898,Telefax: 09131-970319, E-Mail: kontakt@collegium-alexandrinum.de (siehe Impressum).