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Collegium Alexandrinum

 

- Wissenschaft für die Öffentlichkeit -

 

 

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Das Collegium Alexandrinum informiert die Öf­fentlich­keit innerhalb und außerhalb der Universität durch Veranstaltungen mit Be­richten aus For­schung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Uni­versität Er­lan­gen - Nürnberg.

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Das Collegium Alexandrinum ist zur Fortsetzung der Arbeit dringend auf Spenden angewiesen.

Spenden werden deshalb dankend ent­gegengenommen.

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch aus­gestellt.

 

Konto: Kreis- und Stadtsparkasse Erlangen,

IBAN: DE64 7635 0000 0060 0629 92, BIC: BYLADEM1ERH

 

 

Am 7. Mai beginnen wir mit den Veranstaltungen des Collegium Alexandrinum im Sommersemester 2026.
„Werkstoffe, Atom für Atom durch Atomsondentomographie“ ist Thema des ersten Vortrags, den Prof Dr. Peter Felfer halten wird.

 

Die Eigenschaften von Werkstoffen auf denen unser materieller Wohlstand beruht wird entscheidend durch ihre Struktur auf atomarer Ebene geprägt. Um diese erforschen zu können, nutzt Prof. Felfer vom LS Allgemeine Werkstoffeigenschaften Atomsondentomographie. Hier werden Materialien Atom für Atom auseinandergenommen und dann am Computer zu einem 3D Modell wieder zusammengesetzt. Damit lassen sich viele Werkstoffeigenschaften besser verstehen aber es ergeben sich auch stetig neue Anwendungsfelder wie Geologie, Biologie (z.B. Zähne) oder zuletzt auch die Erforschung von gelösten Stoffen in schockgefrorenem Wasser.

 

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Seit vielen Jahren werden die meisten Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet. Die Videos sind im Video-Portal der Universität zu finden

Vorträge des Collegium Alexandrinum

 

 

Die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum soll Angehörigen der Uni­versität sowie der Öffentlich­keit aus der Region ex­emplarische Einblicke in die Ar­beit von In­stituten, Kliniken und For­schungszent­ren der Universität ge­ben. Die Berücksichtigung fachübergreifender Frage­stel­lungen soll zu offener Diskussion und Mei­nungsbil­dung beitragen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Colle­gium Alexandrinum steht allen Inter­essenten offen und ist unentgeltlich. Zu allen Veranstaltungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vorträge

Ort: Zentrum für Medizinische Physik und Technik (ZMPT), Hörsaal: 01.020, Henkestraße 91, 91052 Erlangen

Zeit: jeweils donnerstags 20.15 Uhr

Vorträge im Sommersemester  2022026

Natur und Kultur Im Wandel

7. Mai

Werkstoffe, Atom für Atom durch Atomsondentomographie

Prof. Dr. Peter Felfer

Die Eigenschaften von Werkstoffen auf denen unser materieller Wohlstand beruht wird entscheidend durch ihre Struktur auf atomarer Ebene geprägt. Um diese erforschen zu können, nutzt Prof. Felfer vom LS Allgemeine Werkstoffeigenschaften Atomsondentomographie. Hier werden Materialien Atom für Atom auseinandergenommen und dam Computer zu einem 3D Modell wieder zusammengesetzt. Damit lassen sich viele Werkstoffeigenschaften besser verstehen aber es ergeben sich auch stetig neue Anwendungsfelder wie Geologie, Biologie (z.B. Zähne) oder zuletzt auch die Erforschung von gelösten Stoffen in schockgefrorenem Wasser.

21. Mai

Natrium- und Kalium-Magnetresonanztomographie bei 7 Tesla: Einblicke in die Technik und klinische Forschung

Prof. Dr. Armin Nagel, Professur für metabolische und funktionelle MR-Bildgebung

PD Dr. Christoph Kopp, Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie

28. Mai

Radar-Simulation von fiveD - Wie aus FAU-Forschung ein Deep-Tech-Startup entstand

Marcel Hoffmann/Dr. Michael Stelzig, fiveD

fiveD ist eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik (LHFT) der FAU, die 2024 gemeinsam mit Rohde & Schwarz gegründet wurde. Das junge Unternehmen entwickelt mit seiner „Radar Simulation Suite“ eine Software zur realistischen Simulation von Radardaten, die heute unter anderem für Fahrerassistenzsysteme, in industriellen Anwendungen und zur Entwicklung von Körperscannern an Flughäfen eingesetzt wird. Der Vortrag schildert, wie in knapp zwei Jahren aus universitärer Forschung ein Erlanger Unternehmen mit inzwischen über 25 Mitarbeitenden entstand, welche Herausforderungen auf dem Weg vom Labor zum Produkt zu bewältigen waren und wie als Startup die Zusammenarbeit mit internationalen Großkonzernen funktionieren kann.

11. Juni

Erlanger Start-Up Unternehmen entwickelt neue Produkte gegen Haarausfall.

Dr. Manfred Gröppel, Mallia

Im Medical Valley Center in Erlangen, hat ein junges Start-Up Unternehmen seinen Sitz und arbeitet an einer Entwicklung, welche Herr Prof. Alexander Steinkasserer mit seinem Team am Uniklinikum Erlangen vorangetrieben hat. Mallia Therapeutics, gegründet von dem Immunologen Alexander Steinkasserer seinem Mitarbeiter Dr. Dmytro Royzman und dem Biotech-Unternehmer Dr. Manfred Gröppel, verfolgt einen wissenschaftlich neuartigen Ansatz, um Betroffenen, welche unter Haarausfall leiden eine neue Perspektive zu eröffnen. Das Unternehmen wurde im Juni 2023 gegründet und seit November werden die ersten kosmetischen Produkte vertrieben. Freuen Sie sich auf eine spannende Reise des Erlanger Unternehmens von der Gründung bis zum Launch der ersten Produkte.

18. Juni

Hydrogenious LOHC-Technologie - vom F&E-Ansatz bis zur industriellen Anwendung

Dr. Caspar Paetz, Hydrogenious

In der letzten Dekade wurden weltweite mehrere LOHC-Projekte entwickelt und realisiert. Dieser Vortrag gibt einen Überblick zu den unterschiedlichen Anwendungen und Geschäftsfeldern, die dafür in Betracht kamen, aber auch Schwachpunkte und Technology "sweet spots", die so identifiziert wurden.

25. Juni

Glaukom – ist es eine reine Augenerkrankung?

PD Dr. Bettina Hohberger

Frau PD Dr. Dr. Bettina Hohberger gibt einen Überblick über den aktuellen Stand zur Glaukomdiagnostik und -therapie sowie zu neuen Entwicklungen im Bereich der Forschung. Es gibt viel Spannendes rund um das Glaukom, was nicht nur Patienten interessieren könnte.

2. Juli

Tinnitus – Wenn das Gehirn Geräusche erzeugt: Neue Perspektiven auf Ursachen und Therapie

Dr. Patrick Krauß

Tinnitus bezeichnet die Wahrnehmung von Geräuschen ohne äußere Schallquelle und betrifft einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Trotz seiner weiten Verbreitung sind die zugrunde liegenden neurobiologischen Mechanismen bis heute nicht vollständig verstanden. Aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass Tinnitus nicht allein eine Erkrankung des Ohres ist, sondern aus einem Zusammenspiel von Hörverlust, neuronaler Anpassung und zentraler Verarbeitung im Gehirn entsteht.

Der Vortrag gibt einen allgemeinverständlichen Einblick in neue Modelle der Tinnitusentstehung. Diese Ansätze erklären, warum das Gehirn fehlende Hörinformationen durch intern erzeugte Aktivität kompensiert und warum diese Aktivität als Ton wahrgenommen werden kann. Gleichzeitig eröffnen sie neue Perspektiven für therapeutische Ansätze, etwa durch gezielte akustische Stimulation. Der Vortrag zeigt, wie moderne Hirnforschung, Physik und künstliche Intelligenz gemeinsam zu einem besseren Verständnis auditorischer Wahrnehmung und ihrer Störungen beitragen.

9. Juli

Wenn das Hören vergeht – Möglichkeiten und Grenzen moderner Technik

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe

Altersbegleitende Schwerhörigkeit, also der fortschreitende Verlust des Hörvermögens, der aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses etwa ab dem 50. Lebensjahr einsetzt, ist die zahlenmäßig häufigste Ursache von Schwerhörigkeit. Rund 13 Prozent der 60-Jährigen weisen einen mittel- oder höhergradigen Hörverlust auf; bei den 80-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Obwohl schwindendes Hörvermögen mit den genannten gesundheitlichen Risiken, einer geminderten Lebensqualität und hohen Kosten für das gesamte Gesundheitssystem einhergeht, ist die Hörhilfeversorgung in Deutschland mangelhaft: Im Durchschnitt vergehen drei bis neun Jahre von der Diagnose einer Hörstörung bis zur Hörgeräteversorgung. Ein Cochlea-Implantat, das bei besonders starkem Hörverlust helfen kann, haben sogar nur etwa 5 Prozent derjenigen, die davon profitieren könnten. In einer deutschlandweiten Studie wird gerade nach den Ursachen dieser Versorgungslücke gesucht. In dem Vortrag wird die Studie und erste Ergebnisse davon vorgestellt, die Grundlage für ein zukunftsorientiertes Versorgungskonzept sein können.

16. Juli

Einblicke in die Welt der Elektronenmikroskopie

Prof. Dr. Philipp Pelz

Vortragsaufzeichnungen

 

Seit vielen Jahren wird ein Teil der Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet. Die früheste Aufzeichnung stammt aus dem Wintersemester 1996/97. Regelmäßig wurde – mit Unterbrechungen – seit 1999 aufgezeichnet.

Zahlreiche Vorträge wurden auch in der Sendereihe Alpha-Campus in BR-alpha des Bayerischen Rundfunks gesendet.

Video-Portal der Universität Erlangen-Nürnberg mit den neueren Aufzeichnungen

 

 

Führungen des Collegium Alexandrinum

 

Neben dem Vortragsprogramm bietet das Collegium Alexandrinum in jedem Semester Führungen an, insbesondere durch die Sammlungen und Gärten der Universität.

Auch zu den Führungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Auf den Seiten der Universität ist eine Zusammenstellung der Universitätssammlungen zu finden. Verfügbar ist unter anderem auch ein Faltblatt zu den Sammlungen.

 

Führungen

 

Ort und Zeit siehe jeweilige Führung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über das Collegium Alexandrinum der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Finanzierung

Das Collegium Alexandrinum ist zur Fortsetzung der Arbeit auf Spenden angewiesen.

Spenden werden deshalb dankend ent­gegengenommen.

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch aus­gestellt.

 

Konto: Kreis- und Stadtsparkasse Erlangen,

IBAN: DE64 7635 0000 0060 0629 92, BIC: BYLADEM1ERH

 

 

Träger

Das Collegium Alexandrinum wird von einem Förderkreis (der Fördergemeinschaft des Collegium Alexandrinum e.V.) unter dem Ehrenvorsitz des Präsidenten der Universität getragen.

1. Vorsitzende der Förderergemeinschaft:

Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel (Geschichte der Medizin)

Dem Vorstand gehören ebenfalls an:

als Geschäftsführer Dr. Rudolf Kötter,

als Kassier Bernhard Wieser, M.A. und

Dr. Elisabeth Preuß (ehem. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen)

 

Leiter der Veranstaltungen ist

Bernhard Wieser, M.A.

 

 

Ziele und Geschichte

Das Collegium Alexandrinum wurde 1956 im Rahmen der Be­mühun­gen um eine zeitgemäße Form des „Stu­dium Generale“ gegründet.

 

Johann Adam Stupp:

Ein Rückblick auf 50 Jahre Collegium Ale­xandrinum (1956-2006)

 

Archiv:

Das Veranstaltungsprogramm im Wintersemester 2025/2026 als PDF

Das Veranstaltungsprogramm im Wintersemester 2025/2026 als PDF (Kurzfassung)

Faltblatt | Plakat

 

Das Veranstaltungsprogramm des Sommersemesters 2025 als PDF, Das Veranstaltungsprogramm des Sommersemesters 2025 als PDF (Kurzfassung)

Faltblatt | Plakat

 

Das Veranstaltungsprogramm des Wintersemesters 2024/2025 als PDF, Faltblatt | Plakat

 

Das Veranstaltungsprogramm des Sommersemesters 2024 als PDF, Faltblatt | Plakat

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 6.April 2026

Verantwortlich für dieses Internetangebot:

Bernhard Wieser, M.A., Beethovenstraße 9, 91052 Erlangen, Telefon: 09131-993750, Mobil: 0163-4199898,Telefax: 09131-970319, E-Mail: kontakt@collegium-alexandrinum.de (siehe Impressum).